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Benefiz Sonnenhof

Benefiz: Eisteinianer musizierten für das Kinderhospiz Sonnenhof in Berlin

Von den Musikfavoriten der Jugend hallte am Mittwochabend die Aula des Einstein-Gymnasiums noch lange nach. Abiturientin Nicole Wersig hatte die Idee, ein Benefizkonzert mit den kulturellen Kapazitäten ihrer Schule zu organisieren und den Erlös dem Berliner Kinderhospiz „Sonnenhof“ zu spenden. Das Haus „Sonnenhof“ ist Bestandteil der „Björn-Schulz-Stiftung“, deren Gründer, Barbara und Jürgen Schulz, nach dem frühen Leukämietod ihres Kindes, diese Initiative mit sehr viel Energie und Breitenwirkung auf ausschließlich spendenorientierte Fundamente stellten. Dafür erhielt diese Stiftung den „Bambi 2009 für Engagement“. Trotz nahendem Schulende, vielen Prüfungen und ausstehenden Zeugnissen gab es eine sehr breite Schülerbeteiligung.

Der Chor II, ein gemischter Popchor der Klassenstufen 11-13, eröffnete den lebendigen Abend mit einer Chorbearbeitung des Welthits „California Dreaming“ der Beatgruppe „The Mamas and the Papas“. Der zweite Chor, ein reines Mädchengesangsensemble der Klassenstufen 7-10 stand den Älteren in nichts nach, ihre rhythmisch beschwingten Gesänge „Earth Song“ und „Breaking up is hard to do“ kamen beim Publikum genauso gut an. Das dritte Ensemble ist die Schulband „Tonwerk“. Eine kleine BigBand mit Saxophonen, Trompete, E-Gitarren und Schlagzeug, dazu aber auch drei Violinen, zwei Flöten und eine Klarinette. Titel wie „Fever“ und „Daddy cool“ spielten sie mit herrlichem Schwung.

Einzelleistungen sowohl aus den Chören, als auch aus der Band sorgten für Begeisterung. Judith Rieger und Paula Liehr bestachen als Saxophonduo mit dem „Back Street Blues“, Ronja Schneider sang entzückend ihren Song „Beautiful Desaster“, der Gitarrist Eric Elias als vielfacher Sieger bei „Jugend musiziert“ spielte Melodiegitarre in der Band, trat solistisch auf und begleitete die Chorsängerin, Susi Barthels bei ihrem eigenen Lied „Mama do“.

Mit einer originellen Kurzgeschichte „ Hinter Glas“ debütierte die junge Nachwuchsschriftstellerin, Zakyia Mzee und bei Jonas Wolberts Pantomime zu Leroy Andersons „The Typewriter Song“ geriet das Publikum in wahre Lachkrämpfe. Eine ausgezeichnete Initiative, die mit Getränken und Essenverkauf, Eintritt und Spendenboxen insgesamt 1100,50 Euro einbrachte. mamü